Energiemeter
Energiemeter: Stromverbrauch wirklich messen
Ein Energiemeter misst, was ein Gerät, ein Stromkreis oder das ganze Haus tatsächlich zieht. Erst damit lässt sich rechnen: Was kostet der alte Kühlschrank im Jahr, wann läuft die Wärmepumpe, wie viel Strom geht ins Netz statt in den Speicher.
Wo misst du am besten?
An drei Stellen, je nach Frage. An der Steckdose für einzelne Geräte, im Verteiler für ganze Stromkreise — auch für fest angeschlossene Verbraucher ohne Stecker —, und am Zähler für Bezug und Einspeisung des Hauses.
Was macht ein Lesekopf?
Er wird magnetisch auf die Infrarotschnittstelle deines digitalen Zählers gesetzt und liest mit, was der Zähler ohnehin sendet. Kein Eingriff in die Installation, keine Plombe wird berührt — bei manchen Zählern brauchst du vorher eine PIN vom Netzbetreiber, um die Detailwerte freizuschalten.
Ein- oder dreiphasig?
Für einzelne Kreise reicht einphasig. Wer den Hausanschluss erfassen will, braucht ein dreiphasiges Gerät für die Hutschiene — sonst fehlen zwei Drittel. Die Auswertung übernimmt die Steuerzentrale, den Überblick über alle Geräte gibt Energiemanagement.