Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren
Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren
Ein Klimasensor kostet wenig und beantwortet zwei Fragen, die man sonst nur schätzt: Wie warm ist es wirklich in diesem Raum, und wie feucht. Das erste braucht jede Heizungsautomation, das zweite verhindert Schimmel im Bad und im Schlafzimmer.
Warum reicht das Thermostat nicht?
Weil es dort misst, wo es sitzt: direkt am Heizkörper, in der aufsteigenden Warmluft. Ein Sensor auf der anderen Raumseite misst, was du tatsächlich spürst — und die Heizung regelt danach. Genau dafür gibt es bei einigen Herstellern Sensoren, die sich mit dem Thermostat koppeln lassen.
Welche Luftfeuchte ist normal?
Zwischen 40 und 60 Prozent. Darunter trocknen Schleimhäute aus, darüber wird es kritisch: Ab 60 Prozent über längere Zeit wächst Schimmel, besonders an kalten Außenwänden. Ein Sensor, der beim Überschreiten meldet, ist billiger als jede Sanierung.
Mit oder ohne Display?
Ein Display zeigt den Wert sofort, ohne dass jemand das Handy holt — praktisch im Wohnraum. Ohne Display sind die Sensoren kleiner und unauffälliger. Wer auch CO₂ und Feinstaub messen will, findet die Geräte unter Luftqualität; die Regelung dazu steht unter Heizung.