Lichtsensoren
Lichtsensoren: Helligkeit messen statt raten
Ein Lichtsensor misst, wie hell es tatsächlich im Raum ist. Das klingt banal, entscheidet aber darüber, ob eine Automation sinnvoll wirkt: Ohne Helligkeitswert geht das Flurlicht auch mittags an, und der Rollladen fährt bei Sonnenschein herunter, obwohl es drinnen längst dunkel ist.
Brauchst du einen eigenen Sensor?
Oft nicht. Die meisten Bewegungsmelder und viele Präsenzmelder messen die Helligkeit gleich mit und liefern beide Werte an die Zentrale. Ein eigenständiger Sensor lohnt dort, wo gemessen, aber keine Bewegung erkannt werden soll — etwa am Fenster für die Beschattung.
Was bedeuten die Lux-Werte?
Als Anhaltspunkt: ein bewölkter Tag draußen bringt einige tausend Lux, ein gut beleuchteter Wohnraum rund 100 bis 300, Dämmerung liegt unter 50. Sinnvolle Schwellen findest du am schnellsten, indem du den gemessenen Verlauf ein paar Tage lang ansiehst, statt einen Wert zu raten.
Wohin gehört der Sensor?
Nicht in direktes Sonnenlicht und nicht direkt unter eine Lampe — sonst misst er sich selbst und schaltet in einer Endlosschleife. Für die Auswertung brauchst du eine Steuerzentrale, die aus dem Messwert eine Regel macht.