MACO
MACO Sense: Fensterkontakte, die im Beschlag verschwinden
MACO baut Fenster- und Türbeschläge — die Sense-Reihe steckt die Sensorik dorthin, wo sonst ein weißer Kunststoffklotz auf dem Rahmen klebt. Gemeldet wird über Matter over Thread, und bei den Fensterkontakten nicht nur, ob der Flügel anliegt, sondern ob verriegelt wurde.
Welcher Sensor passt an dein Fenster?
Das hängt am Beschlag. Der Universal kommt ohne bestimmten Beschlag aus, sitzt im Falz und überwacht als einziger auch Hebe-Schiebe-Elemente. Der Window T&T wird auf einen MACO MULTI Dreh-Kipp-Beschlag geklebt — kein Bohren, kein Eingriff. Der Window Pro T&T verschwindet vollständig in der Beschlagsnut eines MULTI MATIC (IQ) und wird verschraubt; er wird als letztes Bauteil an den Beschlag angekoppelt und ist damit eher etwas fürs neue oder ohnehin geöffnete Fenster.
Für die Haustür gibt es den Door: Er ersetzt die Fräsabdeckung im Rahmen und erkennt am ausgefahrenen Sperrriegel, ob abgeschlossen wurde. Voraussetzung ist ein MACO PROTECT Türschloss. Wie sich das von einem klassischen Türkontakt unterscheidet, siehst du im Vergleich der Tür- und Fensterkontakte.
Was brauchst du für Matter over Thread?
Die Sensoren funken Thread und brauchen deshalb einen Thread Border Router im Haus — den bringen viele Lautsprecher, Fernseher und Hubs schon mit. Danach läuft die Einbindung per QR-Code direkt in Apple Home, Google Home, Alexa oder SmartThings. Eine Hersteller-App brauchst du nicht, eine Bridge auch nicht.
Warum „verriegelt“ mehr wert ist als „geschlossen“
Ein üblicher Fensterkontakt merkt, dass der Flügel im Rahmen liegt. Die Sense-Reihe erkennt über den Magnethalter am Schließzapfen den Verschlusszustand — ein zugezogenes, aber nicht verriegeltes Fenster meldet sich als offen. Für eine Alarmanlage ist das der Unterschied zwischen scharf und scheinbar scharf.
Batterien liegen bei keinem Modell bei: Universal, Window Pro T&T und Door laufen mit einer AAA-Zelle, der Window T&T mit zwei CR2032. Gerechnet wird jeweils mit rund zwei Jahren Laufzeit.