Luftqualität
Luftqualität messen: CO2, Feuchte, Schadstoffe
Schlechte Luft merkt man erst, wenn man müde wird. Ein Sensor macht sie sichtbar: Wie viel CO₂ steht im Schlafzimmer am Morgen, wie feucht ist das Bad nach dem Duschen, wie stark belastet die Werkstatt die Luft mit Feinstaub.
Welcher Wert sagt was?
CO₂ ist der Indikator für verbrauchte Luft: Unter 800 ppm ist gut, ab 1400 ppm sinkt die Konzentrationsfähigkeit messbar. Bei der Luftfeuchte liegt der sinnvolle Bereich zwischen 40 und 60 Prozent — dauerhaft darüber wird Schimmel wahrscheinlich.
Was machst du mit dem Messwert?
Zuerst lüften, wenn der Sensor es sagt statt nach Gefühl. Wer weiter automatisieren will, koppelt den Wert an Lüfter oder Heizung — dafür braucht es eine Steuerzentrale, die aus der Messung eine Regel macht.
Reicht ein Sensor fürs ganze Haus?
Nein, Luft ist lokal. Ein Gerät im Schlafzimmer sagt nichts über die Küche. Sinnvoll sind Sensoren dort, wo Menschen lange sind oder wo Feuchte entsteht — die einfacheren Modelle für Temperatur und Feuchte stehen unter Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren.