Wassersensoren
Wassersensoren: Leck melden, bevor es teuer wird
Ein Wassermelder ist das billigste Stück Versicherung im Haus. Er liegt flach auf dem Boden, misst über zwei Kontakte, ob dort Wasser steht, und schlägt Alarm — vor Ort und aufs Handy, auch wenn niemand da ist. Ein Rohrbruch im Urlaub kostet sonst den Estrich.
Wohin legst du ihn?
An die tiefste Stelle unter dem Gerät, das lecken kann: Waschmaschine, Spülmaschine, Boiler, Heizungsverteiler, Waschbecken. Nicht mittig im Raum, sondern dort, wo Wasser zuerst ankommt — meist die Ecke, in die der Boden leicht abfällt.
Was ist mit dem Keller?
Dort lohnt sich zusätzlich ein Melder am Lichtschacht oder an der Bodenluke. Für Zisterne, Pumpensumpf und Regenwasser gibt es andere Geräte, die den Pegel überwachen statt nur Nässe zu melden — die stehen unter Wasserpegelschalter.
Kann er auch abstellen?
Nicht von allein. Wer das will, kombiniert den Melder über eine Automation mit einem Motorventil in der Zuleitung — dann schließt die Zentrale das Wasser, sobald der Sensor meldet. Die weiteren Melder fürs Haus stehen unter Brandschutz und Gebäudetechnik.