Lichtschalter mit Schaltrelais
Lichtschalter mit Relais: schalten und melden
Diese Schalter vereinen beides: Der Schalter sitzt in der Unterputzdose wie gewohnt und schaltet die Leitung selbst — meldet seinen Zustand aber zusätzlich ans Smart Home. Damit bleibt die Wandbedienung genau da, wo sie immer war — und die Automation weiß trotzdem, ob das Licht an ist.
Was brauchst du in der Dose?
Meist einen Neutralleiter, weil die Elektronik dauerhaft Strom zieht, und etwas Tiefe. Liegt am Schalter nur die geschaltete Phase — im Altbau die Regel —, führt der Weg über einen Aktor in der Deckendose oder über einen batteriebetriebenen Taster.
Ein-, Zwei- oder Dreifachschalter?
So viele Wippen, wie Leitungen in der Dose liegen. Ein Doppelschalter bedient zwei Lichtkreise aus einer Dose und spart den zweiten Aktor. Achte darauf, dass die Schalter zu deinem Rahmenprogramm passen — 55 mal 55 Millimeter ist das gängige Maß.
Und wenn das Netzwerk ausfällt?
Der Schalter schaltet weiter, denn er trennt die Leitung mechanisch beziehungsweise über das eingebaute Relais. Genau das ist der Vorteil gegenüber der reinen Funklösung. Die Alternativen ohne Relais stehen unter Lichtschalter ohne Schaltrelais, Aktoren zum Nachrüsten unter Lichtrelais.