Präsenzmelder
Präsenzmelder: erkennt auch, wer still sitzt
Ein Präsenzmelder tastet den Raum per Radar ab und erkennt Menschen an minimalen Bewegungen — Atmung reicht. Genau darin liegt der Unterschied zum klassischen Bewegungsmelder, bei dem das Licht ausgeht, sobald jemand still auf dem Sofa sitzt.
Wo lohnt sich das wirklich?
Überall dort, wo man sich länger aufhält, ohne sich zu bewegen: Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Esstisch, Bad. In Flur, Keller und Treppenhaus reicht dagegen ein Bewegungsmelder — er ist günstiger und läuft jahrelang mit einer Batterie.
Braucht er Dauerstrom?
Viele Modelle ja, weil Radar dauerhaft sendet. Es gibt inzwischen aber Geräte, die mit Batterie auskommen, indem sie in Intervallen messen. Das ist ein echter Unterschied im Alltag: Ein Kabel an die Zimmerdecke zu bekommen ist oft aufwendiger als das Gerät selbst.
Wie vermeidest du Fehlauslösungen?
Reichweite und Empfindlichkeit begrenzen, damit der Melder nicht durch die Wand ins Nachbarzimmer schaut oder auf den Ventilator reagiert. Gute Modelle erlauben Zonen, in denen sie bewusst nichts melden. Für die Auswertung braucht es eine Steuerzentrale.