CO-Sensoren
CO-Sensoren: Kohlenmonoxid rechtzeitig erkennen
Kohlenmonoxid ist geruchlos, farblos und entsteht bei jeder unvollständigen Verbrennung — an der Gastherme, am Kaminofen, am Pelletofen, am Gasherd. Man merkt es nicht, bis es zu spät ist. Ein CO-Melder ist deshalb kein Komfortgerät, sondern Grundausstattung überall dort, wo verbrannt wird.
Wo hängst du ihn hin?
In denselben Raum wie die Feuerstätte, in ein bis drei Meter Abstand und etwa in Kopfhöhe — CO verteilt sich anders als Rauch gleichmäßig in der Luft, deshalb gehört der Melder nicht an die Decke. Zusätzlich lohnt einer im Schlafzimmer, wenn dort geheizt wird.
Wie unterscheidet er sich vom Rauchmelder?
Vollständig. Ein Rauchmelder erkennt Partikel in der Luft, ein CO-Melder ein Gas. Keiner ersetzt den anderen — in einem Haus mit Feuerstätte werden beide gebraucht.
Was passiert bei Alarm?
Sofort lüften und den Raum verlassen, dann die Feuerstätte prüfen lassen. Ein smarter Melder schickt zusätzlich eine Nachricht aufs Handy, was zählt, wenn niemand zu Hause ist. Die weiteren Melder stehen unter Brandschutz und Gebäudetechnik.