Sensoren
Smarte Sensoren: Bewegung, Fenster, Wasser und Klima
Sensoren sind der Teil des Smart Homes, der von selbst etwas merkt. Ohne sie bleibt die Automatisierung eine Fernbedienung: Erst wenn gemeldet wird, dass jemand den Raum betritt, das Fenster offen steht oder Wasser unter der Spülmaschine liegt, kann etwas passieren.
Bewegungsmelder oder Präsenzmelder?
Das ist die Frage, an der die meiste Zeit hängen bleibt. Ein Bewegungsmelder arbeitet mit einem PIR-Sensor: Er sieht Wärme, die sich bewegt. Das ist sparsam und batterietauglich, aber wer still auf dem Sofa sitzt, gilt nach kurzer Zeit als abwesend — das Licht geht aus.
Ein Präsenzmelder tastet den Raum stattdessen per mmWave-Radar ab und erkennt auch jemanden, der sich kaum rührt. Dafür ist er teurer, meldet feiner und braucht häufiger eine dauerhafte Stromversorgung — einzelne Modelle im Sortiment laufen aber ebenfalls mit Batterie. Faustregel: Flur, Keller und Treppe bekommen einen Bewegungsmelder, Wohnzimmer und Arbeitszimmer einen Präsenzmelder.
Was brauchst du, damit der Sensor bei dir ankommt?
Die Sensoren hier funken entweder Thread oder Zigbee. Thread-Geräte melden sich über Matter direkt in Apple Home, Google Home, Alexa oder SmartThings, brauchen dafür aber einen Thread Border Router im Haus — viele Lautsprecher, Fernseher und Hubs bringen ihn mit. Zigbee-Sensoren gehen den Umweg über eine Bridge des Herstellers oder über eine eigene Zentrale.
Wo lohnt sich der erste Sensor?
Meist dort, wo ein Schaden teuer wird und niemand hinsieht: ein Wassersensor unter Spülmaschine, Waschmaschine und Boiler kostet wenig und meldet den Rohrbruch, bevor der Estrich ihn meldet. Danach kommen Fensterkontakte — sie sagen der Heizung, dass gelüftet wird, und der Alarmanlage, dass jemand ein Fenster geöffnet hat. Welche Sensortypen es sonst noch gibt, siehst du in den Unterkategorien oben.