Relais
Relais: schalten, was noch keinen Funk hat
Ein Relais ist der kleinste Baustein der Automatisierung: Es unterbricht oder schließt eine Leitung, gesteuert per Funk statt per Finger. Damit wird jede Leuchte, jeder Lüfter und jede fest angeschlossene Last schaltbar, ohne dass das Gerät selbst smart sein muss. Angeschlossen wird an 230 V — das gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.
Wie viel Leistung brauchst du?
Für Licht reichen die kleinen Aktoren mit 6 bis 10 A. Für Heizmatten, Boiler oder Motoren gehören 16 A her, und bei induktiven Lasten lohnt der Blick auf die Angabe in Klammern — die nennt den zulässigen Strom bei Motoren und liegt deutlich niedriger.
Ein Kanal oder zwei?
Zwei Kanäle sparen Platz und Geld, wenn in derselben Dose zwei Leitungen liegen — etwa bei einer Doppelwippe. Für Rollläden gibt es eigene Aktoren, die die beiden Richtungen gegeneinander verriegeln; die stehen unter Beschattungsrelais.
Was ist mit dem vorhandenen Schalter?
Der bleibt in aller Regel nutzbar: Die meisten Aktoren haben einen Eingang für den bestehenden Taster oder Schalter. Wer keinen Neutralleiter in der Dose hat, findet unter Module die Varianten, die damit umgehen können.